Ein bisschen außer der Reihe möchte ich gern auch mal über etwas Lokales berichten. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 findet in Berlin auf und um das Gelände der Gärten der Welt in Marzahn statt. Da hierdurch meine geliebte Laufstrecke inklusive des Kienbergs kompromittiert wird, beschäftigt mich das ein bisschen. Neulich habe ich von einer Bürgerinformationsveranstaltung gelesen, bei der es auch eine Begehung der Baustelle gab.

Zunächst wurde in der neuen IGA-Begegnungsstätte vorgestellt, welche Projekte im Rahmen der Ausstellung in zwei Jahren realisiert werden. Insbesondere wurde hier auch über die Seilbahn (eine Demo-Gondel im Bild zu sehen) vom U-Bahnhof Grottkauer Straße, über den Kienberg bis zur westlichen Seite des Geländes der Gärten der Welt informiert. Leider gab es nicht allzu viele Informationen zu der Aussichtsplattform auf dem Berg selbst, genannt Wolkenhain.

Um den Berg herum gibt es viele Visionen. Zum Beispiel sollen die verwucherten Steuobstwiesen an der Südseite wieder aufgeforstet werden. Entlang der Wuhle, also östlich des Geländes sollen die Wiesen mit seltenen Rindern beweidet werden, sodass hier nicht mehr gemäht werden muss. Mir ist nur nicht ganz klar, wie das mit den Vogelarten in Einklang zu bringen ist, für diese einst diese Wiesen bestimmt waren. Unter Bürgerbeteiligung soll es auch kleine Gärten an der westlichen Seite des Berges geben. Diese sollen zum Beispiel im Rahmen von Schulprojekten bestellt und gepflegt werden. Ich bin gespannt, was dort kommt. Von fast 60 Bewerbungen werden ca 30 umgesetzt.

Leider habe ich nicht mehr die ganzen anderen interessanten Details im Kopf. Zum Glück ging es dann auch noch auf die Baustellenführung.

Im Norden des Geländes, wo der Rundgang begann ist schon einiges zu sehen. Hier soll ein traditioneller englischer Garten entstehen. Die Gebäude hierfür sind schon so gut wie fertig.

Auch im Garten selbst ist schon viel zu sehen.

Von hier ging die Führung weiter in Richtung Süden. Hier soll eine große Bühne entstehen, auf der auch nach der IGA Konzerte veranstaltet werden sollen.

Im hinteren Bereich wird die Bühne in den Hügel gebaut. Vorn wo der Bagger steht werden einmal die Zuschauertribünen entstehen.

Es gibt auch schon Mitarbeiter, die die Baustelle nett gestalten:

Einige Überbleibsel von den Gärten der Welt sind auch noch erhalten, wie zum Beispiel das Labyrinth oder wie hier im Bild der Chinesische Garten.

Ansonsten konnte man noch nicht so viele Dinge erkennen. Um die ganzen wüstenähnlichen Bilder zu ersparen schließe ich diesen Post einfach mit einem Panorama:

Übrigens: Die nächste Baustellenführung findet am 18.7.2015 statt. Weitere Informationen dazu gibt es: hier.